ÜBER UNS
Der Hof
Über 30 Jahre biologisch-dynamische Landwirtschaft
GESCHICHTE
Verwurzelt seit Generationen
Der Hof umfasst heute rund 20 Hektar und wurde über Generationen hinweg landwirtschaftlich bewirtschaftet. Er ist Teil des Ortes Röllingsen, der ursprünglich aus acht Höfen bestand. Mit der Zeit stellten viele dieser Betriebe ihre Arbeit ein – nicht zuletzt durch den strukturellen Wandel in der Landwirtschaft („Wachsen oder Weichen“) sowie den Bau der Autobahn A44 zwischen 1968 und 1972, durch den wertvolle Ackerflächen verloren gingen. Auch auf diesem Hof wurden die Flächen schließlich verpachtet und die Wirtschaftsgebäude vermietet.
Im Jahr 1993 gründeten die Familien Tillmanns-Fraune und Kurz die Betriebsgemeinschaft Gärtnerhof Röllingsen GbR, um den Hof neu zu beleben und auf die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise umzustellen.
Ihr Ziel war eine konsequent ökologische Landwirtschaft, die nicht nur gesunde Lebensmittel hervorbringt, sondern auch positive Impulse für die Region setzt.
Mit der wachsenden Nachfrage nach unserem Gemüse und der zunehmenden Größe der Mutterkuhherde stieß die Hofgemeinschaft jedoch an ihre Grenzen. Im Jahr 2006 ergab sich die Möglichkeit, einen weiteren Hof in Röllingsen ebenfalls auf biologisch-dynamische Bewirtschaftung umzustellen. Seitdem bilden beide Höfe gemeinsam einen „Höfeorganismus“ im Sinne dieser Wirtschaftsweise.
Seit Juli 2019 führten die Familien Fraune-Tillmanns und Himstedt gemeinsam den Gärtnerhof. Zum Jahresbeginn 2025 zogen sich Maria Fraune-Tillmanns und Burkhard Tillmanns in den (Teil-)Ruhestand zurück. Gleichzeitig übernahm Familie Stickel ihre Anteile in der Betriebsgemeinschaft.
In diesem Zuge wurde der Hof, der sich zuvor im Privatbesitz von Maria und Burkhard befand, in die BioHöfe-Stiftung überführt. Seitdem steht die Stiftung dem Gärtnerhof als Eigentümerin und Verpächterin zur Seite.
BETRIEBSDATEN
Unser Hof in Zahlen
5,3 ha
Gemüseanbau
1,3 ha
Futtergetreide
6,9 ha
Grünland
3,6 ha
Kleegras
1,5 ha
Obstwiese
1.300 m²
Glasgewächshaus
2×500 m²
Folientunnel
STANDORT
Röllingsen, Soester Börde
Unser Hof liegt am südlichen Rand der Soester Börde – 7 km westlich von Soest und 10 km östlich von Werl. Die fruchtbaren Lössböden und das gemäßigte Klima schaffen ideale Bedingungen für den Gemüseanbau.
Lage
Röllingsen, Soester Börde
Einwohner
85
Höhe
140 m über NN
Niederschlag
ca. 750 mm im Jahr
Temparatur
ca. 9,2 °C im Mittel
Boden
Mittelschwerer Lehm, 62–80 Bodenpunkte
BESONDERHEITEN
- Als biologisch-dynamischer Betrieb streben wir einen in sich geschlossenen Betriebskreislauf an. Das heißt, dass das Futter und der Dünger im Betrieb zum größten Teil selbst entstehen. Auch die Jungpflanzen werden in der zum Teil eigenen Anzuchterde im Betrieb herangezogen.
- Engagement in der „Ausbildung im biologisch-dynamischen Landbau“ und in der konventionellen Ausbildung, Fachrichtung Gemüsebau
- Saatgutvermehrung, Sortensichtungen und Erhaltungszüchtung von samenfesten Gemüsesorten in Zusammenarbeit mit der Bingenheimer Saatgut AG und Kultursaat e.V.
- Veranstaltungen und Tagungen zur biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise und zum ökologischen Anbau
- Regelmäßige Hofbegehungen für Kund*innen und Gruppen
- Umstellungsseminare zur ökologischen Bewirtschaftung
- Kulturelle Veranstaltungen
BIOLOGISCH-
DYNAMISCHER
LANDBAU
Respekt
Wir sehen es als unsere Aufgabe an, dem Boden, der Pflanze und dem Tier mit Respekt zu begegnen und alle die Natur bestimmenden Kräfte anzuerkennen und sie mit in unsere Arbeit einzubeziehen. Das heißt, nicht nur die Kräfte und Wirkungen der Erde, sondern auch die des Kosmos (Planeten, Sterne und ihr Konstellationen) zu respektieren und z.B. durch die Anwendung der biologisch-dynamischen Präparate zu nutzen. Die Feldspritzpräparate Hornmist und Hornkiesel werden über das Jahr verteilt ausgebracht. Die Kompostpräparate werden bei jedem neuen Ansetzen und bei jedem Umsetzen der Komposte angewendet. Ackerschachtelhalm im Winter gespritzt hilft dem Boden und den Pflanzen durch die feucht-kalte Jahreszeit.
Geschlossener Betriebskreislauf
Wir streben einen möglichst konsequent geschlossenen Betriebskreislauf an. Das heißt u.a., dass die benötigten Nährstoffe für das Pflanzenwachstum auf den Betriebsflächen gewonnen werden. Die wichtigste Quelle hierfür ist das Kleegras (Leguminosen), das innerhalb der Fruchtfolge auf knapp 50% unserer Ackerflächen wächst. Dazu kommt der Rindermist der auf dem Hof lebenden Mutterkuhherde. Dieser Mist, im Winterstall gewonnen, ist reines „Gold“ für unseren Boden und ist für dessen Belebung mit nichts anderem zu vergleichen. Für sehr nährstoffbedürftige Kulturen wie Kohl verwenden wir Ackerbohnen, die geschrotet gezielt gedüngt werden können. Wir haben das Ziel nur so viel Gemüse zu erzeugen, wie der Hof an Nährstoffen zur Verfügung stellen kann. Nur so viele Tiere zu halten, wie der Hof ernähren kann und somit nur soviel Mist zu haben, wie wir für den Pflanzenbau benötigen. Dadurch steht auch der Kuhmist in einem ausgewogenen Verhältnis zur Fläche.
Saatgut
Beim Saatgut sind wir bei allen von uns angebauten Kulturen um einen hohen bis kompletten Anteil samenfester Sorten bemüht. Diese sind (im Gegensatz zu Hybriden) für sämtliche in der Natur vorkommenden Kräfte empfänglicher und zeigen in Untersuchungen, wie den Bildschaffenden Methoden, typische und ausgewogene Lebensmittelqualitäten. Nicht zuletzt weil diese Sorten immer wieder neu gekreuzt werden müssen und dadurch fortlaufend dem aktuellen Zeitgeschehen angeschlossen sind. Die Elternlinien von Hybriden sind z.T. schon Jahrzehnte alt und reproduzieren immer nur die Vergangenheit. Saatgut von Saatgutkonzernen und deren Tochterfirmen, die auch Gentechnik erforschen, vertreiben oder auf den Markt bringen wollen, schließen wir aus.
Landschaft
Ein weiteres Anliegen ist uns die Landschaftspflege mit ihren unterschiedlichen Qualitäten wie Hecken, offene Weiden, Feuchtbiotopen, Wäldern und Solitärbäumen, Blühstreifen, Kulturenvielfalt, Biodiversität und wilden Ecken. Dies schafft Lebensräume für Wildtiere, Vögel, Insekten und alle weiteren Wesen.
Darüber hinaus wollen wir kontinuierlich daran arbeiten, den Gärtnerhof zu einem dem Menschen entsprechenden Arbeits- und Lebensort zu gestalten. All diese genannten Aspekte prägen den individuellen Charakter des Gärtnerhofs.
Das sind Wir
Beim gemeinsamen Frühstück und Mittagessen kommen wir als bunte Runde zusammen – meist sind wir zwischen 15 und 20 Menschen.
Unser Team vereint Gärtnerinnen und Gärtner, Fachkräfte aus Büro und Hauswirtschaft. Gemeinsam kümmern wir uns darum, dass alles rund läuft: Wir packen Gemüsekisten und liefern sie aus, koordinieren im Hintergrund, betreuen unsere Kundinnen und Kunden, sind auf dem Markt präsent und verkaufen in unserem Hofladen. Gleichzeitig planen und organisieren wir Anbau und Ernte unseres vielfältigen Gemüsesortiments, arbeiten draußen auf den Feldern, jäten, hacken und schuffeln – und geben unser Wissen weiter, indem wir ausbilden und voneinander lernen.
So unterschiedlich unsere Aufgaben auch sind – uns verbindet der gemeinsame Einsatz für gutes Gemüse und ein wertschätzendes Miteinander.
Vielfältig in unseren Tätigkeiten, einander unterstützend über die einzelnen Arbeitsbereiche hinaus.
AUTONOMIE UND FREUDE - UNSERE JUNGPFLANZEN
Uns ist es ein Anliegen, dass die allermeisten unserer Jungpflanzen für das Freiland und die Gewächshäuser aus eigener Anzucht stammen. Diese Praxis ist nicht selbstverständlich, da die meisten Gemüsebaubetriebe ihre Setzlinge von spezialisierten Jungpflanzenbetrieben beziehen. Für uns gehört dieser Teil des Gemüsebaus zu einer Gärtnerei: Zum einen ist es ein spannender Bereich für alle Gärtner*innen und ein wichtiges Lernfeld für die Auszubildenden, zum anderen gibt es uns eine Autonomie bei der Sortenwahl und der Größe der angebauten Sätze. So ist es möglich, über das Jahr bis zu 300 verschiedene Sorten zu kultivieren und auch durch kleinere Einheiten samenfeste Neuzüchtungen als Test neben etablierten Sorten mit aufzunehmen.
Für unsere Anzucht in Multitopfplatten und Töpfen stellen wir eigene Jungpflanzenerde her. Die Grundlage ist eigener, bis zu vier Jahre gereifter und gepflegter Kompost, der mit den biologisch-dynamischen Kompostpräparaten behandelt wird. Dieser wird zu 50% mit torfreduzierter, zugekaufter Anzuchterde gemischt, um optimale chemische und physikalische Voraussetzungen für die anspruchsvolle Jungpflanzenanzucht zu erreichen. Für unsere Topfpflanzen (Tomate, Paprika, Aubergine etc.) verwenden wir gar keinen Torf.
Es ist immer wieder zu beobachten, dass Pflanzen, die hier auf dem Gärtnerhof gekeimt und herangewachsen sind, besser Fuß fassen, wenn sie an den für sie bestimmten Ort gepflanzt werden. Außerdem macht es einfach viel Freude, die Pflanzen, die wir ernten von Anfang an zu begleiten.
FREILANDANBAU
Freie Vielfalt
Auf rund 5,3 Hektar Freiland bauen wir jedes Jahr eine große Vielfalt an Gemüse an. Dabei stehen für uns drei Ziele im Mittelpunkt: eine möglichst bunte Vielfalt an Gemsüearten, der schonende Umgang mit dem Boden und die zuverlässige Versorgung unserer Abo-Kisten sowie weiterer Vermarktungswege.
Die Nährstoffe stammen dabei fast vollständig aus dem hofeigenen Kreislauf. Die Grundlage bildet unser Kleegras, das über zwei Jahre auf den Flächen wächst. Vor dem Umbruch wird es mit eigenem Rindermist ergänzt. Besonders nährstoffbedürftige Kulturen unterstützen wir zusätzlich mit Ackerbohnenschrot.
Über das ganze Jahr hinweg wächst eine bunte Vielfalt auf unseren Feldern: Zu den festen Bestandteilen zählen verschiedene Salate, Kohlrabi, Brokkoli, Blumenkohl, Fenchel, Mangold, Spitzkohl sowie Kräuter und Blumen. Im Frühjahr ergänzen Radieschen und Spinat das Angebot, im Sommer folgen unter anderem Zucchini, Zuckermais, Buschbohnen, Möhren und Rote Bete. Der Herbst bringt schließlich Kürbisse, Wirsing, verschiedene Kopfkohlsorten, Chinakohl, Grünkohl sowie Knollensellerie und Porree – und natürlich Feldsalat.
Um unsere Böden gesund zu erhalten und Krankheiten sowie Schädlingen vorzubeugen, arbeiten wir mit einer weiten Fruchtfolge: Erst nach 14 Jahren wächst das gleiche Gemüse wieder auf derselben Fläche. Zusätzlich achten wir auf großzügige Pflanzabstände, die eine gute Durchlüftung ermöglichen und das Abtrocknen der Pflanzen fördern – ein wichtiger Beitrag zur Vorbeugung von Pilzkrankheiten.
Kleegras und Stallmist versorgen den Boden nicht nur mit Nährstoffen, sondern tragen auch zum Aufbau und Erhalt von Humus bei. Ein humusreicher Boden ist lebendig, widerstandsfähig und kann Wasser besonders gut speichern.
Zum Schutz unserer Kulturen setzen wir auf feinmaschige Netze, die viele Insekten fernhalten. So lassen sich Fraßschäden weitgehend vermeiden – ganz ohne Insektizide.
Ergänzend unterstützen wir das Pflanzenwachstum mit biologisch-dynamischen Präparaten: Hornmist fördert die Entwicklung aus dem Boden heraus, während Hornkiesel für Reife, Widerstandskraft und einen intensiven Geschmack sorgt.
GESCHÜTZTER ANBAU
Geschützte Vielfalt
Auf dem Gärtnerhof gibt es ein 1300 m² Glashaus, zwei 500 m² Thermohäuser und je nach Bedarf ein bis zwei Folientunnel (280 und 160 m²). Dadurch können wir unsere Anbausaison verfrühen und verlängern und somit unseren Kund:innen möglichst das ganze Jahr über frisches Gemüse anbieten. Außerdem lässt sich die Vielfalt der Kulturen erhöhen, da durch die Schaffung eines speziellen Klimas auch nicht heimische Gemüsearten angebaut werden können. Um Energie zu sparen werden die Häuser im Winter nur frostfrei gehalten und zur Pflanzung der Hauptkulturen, wie Tomate, Gurke, Paprika und Co, nur temperiert (max. 14°C für wenige Wochen). Außerdem verzichten wir auf einen möglichst frühen Ertrag und somit auf einen hohen Energieverbrauch.
Bei der Klimaführung, Bewässerung und Düngung sind unsere Hauptziele der gute Geschmack und die Prävention von Krankheiten und Schädlingen. Wir fördern nicht das schnelle Wachstum und den maximalen Ertrag, sondern stabile und widerstandsfähige Pflanzen, die reich an Inhaltsstoffen und Geschmack sind. Die Düngung erfolgt über hofeigenen Kompost oder in den Boden eingearbeitetes Kleegrass als Silage. Besonders Nährstoff-liebenden Kulturen werden zusätzlich mit Schafwollpellets und Gesteinsmehlen gedüngt. Außerdem mulchen wir alle Hauptkulturen im Sommer mit eigenem Kleegars, um eine optimale Bodenbelebeung zu erreichen.
Salate • Baby Leaf • Kohlrabi • Stielmus • Radieschen • Spinat • Rucola • Chicorée • Mangold • Kresse
Tomaten • Gurken • Paprika • Aubergine • Peperoni • Melonen • Stangenbohnen • Saatgutvermehrung • Gründüngungen • Basilikum
Feldsalat • Postelein • Rucola • Petersilie • Mangold • Endivien • Radieschen • Schnittsalat • Chicorée
Der Pflanzenschutz erfolgt möglichst über eine präventive Klimaführung, eine geeignete Auswahl von Sorten und die Einhaltung der Fruchtfolge. Dazu werden intensiv und ebenfalls präventiv Nützlinge eingesetzt die sich um die üblichen Störenfriede wie Blattläuse, Thripse, Spinnmilbe u.a. kümmern. Außerdem setzten wir bei Bedarf Mittel (wie z.B. Tees oder ölige Auszüge) natürlichen Ursprungs zur Pflanzenstärkung und Pflanzenschutz ein.
Die biologisch-dynamischen Spritzpräparate Hornkiesel und Hornmist unterstützen grundlegend die oben genannten Ziele, wie harmonisches Wachstum, Pflanzengesundheit und typischen sorteneigenen Geschmack.
SAATGUTVERMEHRUNG
Die gute Saat
Neben dem „normalen“ Gemüsebau erzeugen wir auf dem Gärtnerhof auch Saatgut in Zusammenarbeit mit der Bingenheimer Saatgut AG (BSAG). Das heißt, wir bekommen Elite-Saatgut von Züchterinnen und Züchtern des KulturSaat e.V. oder direkt von der BSAG, bauen diese Kultur an und wählen daraus die besten, besser gesagt die sortentypischsten Pflanzen aus. Also die Exemplare, die dem festgeschriebenen Sortenbild am ehesten entsprechen. Diese ausgewählten „Samenträger“ werden dann gesondert wieder eingepflanzt und zum Blühen gebracht (einjährige Kulturen). Die sogenannten zweijährigen Kulturen blühen erst im Folgejahr. Diese werden über den Winter mit Wurzel im Kühlhaus eingelagert und im nächsten Frühling gepflanzt.
Nach der Blüte und später der Samenreife, folgt die Abernte, der Drusch, das Nachtrocknen und dann der Versand zur BSAG. Dort wird das Rohsaatgut gereinigt, diagnostiziert, evtl. einer Warmwasserbeize unterzogen und verpackt. Diese Zusammenarbeit bietet auch den Vorteil, dass wir als Erwerbsgärtner*innen Rückmeldungen zu den angebauten Sorten geben, und somit auch an der Sortenentwicklung beteiligt sind. Bei anderen Saatgutfirmen verläuft die Vermehrung meist auf den Firmen-internen Flächen. Die Erzeugung von Saatgut ist die Grundlage der Lebensmittelproduktion und für uns Bäuer*innen und Gärtner*innen unverzichtbar. Daher sollten wir dieses Elementare nicht aus der Hand geben. Zumal es bei den samenfesten Sorten noch möglich ist, sie auf Höfen zu vermehren und anbauwürdige Nachkommen zu erhalten. Gleichzeitig passen sich die samenfesten Sorten durch die Vermehrung auf unterschiedlichsten Betrieben auch verschiedensten Bedingungen an, die die Sorte genetisch breiter aufstellt und somit auch angepasster an unterschiedliche Standorte macht.
Es ist wunderbar, unsere Kulturpflanzen auch mal gewollt blühen zu sehen und einen Weg mitzugehen, den man als Gemüsegärtner*in sonst nicht miterlebt.
Welche Kulturen und Sorten wir vermehren sprechen wir für jedes Jahr mit der Bingenheimer Saatgut AG ab. In den letzten Jahren vermehrten wir Weißkohl, Rotkohl, Sellerie, Pak Choi sowie unsere eigene Möhre als Hofsorte „Röllingser Rübe“.